Band 
Vierter Band.
Seite
26
JPEG-Download
 

26

Sargröhre

Sargröbre, ein Mittel gegen das Lebendigbegrabenscheintodter Körper, hat der Prediger Beck in Siebtenvorgeschlagen. Busch Almanach. V. 287.Sarsaparille. (Lnailax sarssparilla I^illn.) Ist erstgegen dos Jahr 1530 in Europa bekannt, und damalshäufig und mit größtem Nutzen gegen dir Lustseuche an», gewandt. Die Pflanze ist ursprünglich in Peru , Bra»fiiien, Mexico und Virginien zu Hause» und liefert diein den Apotheken gebräuchliche S asfaparill-Wur-zeln. — Girtanner Abh. üb. d. vener. Krankh. I.395 - — Linns vollständ. Pflanzensyst. IV. 5yy.Sassafras. (I^surus. Laosskras I^inu.) Wächst in ver-schiedenen Gegenden von Nordamerika, in Florida , Vir-ginien, Pensylvanien, Carolina und Canada , wild.Holz, Wurzeln und Rinde sind etwas über 200 Jahr,unter diesem Namen, auch unter dem Namen des Fen-chelholzes, in den Apotheken sehr gebräuchlich. Ge,gen daS Ende des XVI. Jahrhunderts kam er zuerst inGebrauch. Wier, ein deutscher Arzt, erwähnt seinerT58o zuerst als eines Mittels gegen die Lustseuche. —Girtanner Abh. über d. vener. Krankh. I. ZyS. —Linus vollst. Pflanzensyst. I. 535. — Den Arzneyge-brauch dieses Holzes überhaupt lernten die Spanier vonden Einwohnern aus Florida kennen, und ihr Lands-wann, Nikolaus Monardu« machte ihn 1Z74 ineiner besondern Schrift dem übrigen Europa bekannt.In neuern Zeiten wi^ der Baum auch in England undHolland mitunter in Gärten gezogen. Dörssurt. I.593 -

Sassoparille s. Sarsaparille.

Sattel. Wahrscheinlich fällt die Erfindung des Sattelsin die Mitte des IV. Jahrhunderts; und vermuthlichist aus der Pferdedecke (s. diese) nach und nach ein