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Vierter Band.
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Saturnalim

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Sattel geworden. Nach der Verordnung beS KaisersTheodosiuS vorn Jahre z 35 > sollte deij.-nige, der'Postpferdr nehmen wollte, keinen Satte! haben, derwehr als sechs Pfund wöge. Ware ein Sattel schwe-rer, so sollte er zerschlagen werden. Im V. Jahr-hunderte wurden, die Sattel bereits so verschwenderischund prächtig gemacht daß Kaiser'Leo I. ein Verbotergehen ließ, daß sie Niemand mit Perlen und Ed.'lge.steinen besetzen sollte. Im VI Jahrhundert verlangteKaiser Mauritius, daß die Reiter Sattel mit gro-ßen Satteldecken von Pelzwerk haben sollten. Wahr-scheinlich gehört di§ Erfindung der Sattel den P-rsern,weil diese zuerst angefangen haben, dem Reiter denSitz dadurch recht bequem zu machen, daß sie mehrDecken, als sonst gewöhnlich gewesen, aufgelegt haben.Dazu kommt noch, daß man anfänglich zu Sartelpfer,den am lkebsten Persische Pferde wählte, vielleicht des-wegen, weil diese früh den Sattel zu tragen gewöhntwurden. Uebrigens wird des Sattels, und' dep Sat-teln- der Thiere zum Reiten, bereits im z. B Mos»isi, 9. 5- B. Mos. 22, 2t. 2. B. Sam. 19, 2S.

i. B. d. Kön. 2, 40. 2. B. d. Kön. 4, 24. gedacht.— Beckm. Erf. III. 94.

Saturn alien s. Karnaval.

Salurnus-Ring. Gleich nach Erfindung des Fernrohr-hat Galilei 1610 am Saturnus besondere Erscheinun-gen bemerkt, aber solche nicht weiter verfolgt, da derR.ng verschwunden war. — Gassendi ^ sahe solche1640 wieder. Riccioli (geb. 1598- gest. 167,.) undGrimaldi (geb 1606 gest. t6so.) führen noch mebrBeobachtungen darüber an. Hrvel beobachtete 1656die ganze Erscheinung, und ihre izjabrige periodischeAbwechslung genauer, setzte auch verschiedene Phasen