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Schachspiel
merrath Wolfgang von Kempelen (geb. 1734. gest.1804) 1771 erfunden. Carl Gottl. von Windischhatte schon 177z von dieser künstlichen, allgemein be-wunderten Maschine, in einigen Provinzialblättern etwasgesagt. Zehen Jahre darauf kam folgende Schrift her-aus: C. G. v. Windisch Briefe über den Schachspie-ler des Herrn von Kempelen, nebst z Kupferstichen,rc. Herausgegeben von Chr. v. Mechel, Basel , 178z.gr. 8. Wergl. Ueber den Schachspieler des Herrn vonKempelen und dessen Nachbildungen mit 7 Kups.Leipz. 1784. gr. 8. Der Verfasser dieses Buchs ist Jo-seph Friedr. Freph. zu Racknitz. Die von diesemgegebne Beschreibung ist in Vollbeding Archiv. 411.Suppl. 2Z7> eingerückt. S. auch Halle Magie. III.164. — Posselt Wissenschaft!. Magaz. für Aufklar.1785. 1. Heft- 72. f. — Lichtenberg Magaz. IU.2. S. r8z. — I- I. Ebert Nachr. von dem be-rühmt. Schachspieler, und der Sprachmaschine des Hrn.v. Kempelen . Lpz. 1785- 8.
Schachspiel. Kömmt vermuthlich von den Jndiern her.Die Perser schreiben die Erfindung einem Brammen, zuAnfang des V. Jahrhunderts, Zezeh Eben Daher,oder wie ihn die Araber nennen, Sissa, zu, denjungen König Behüd, oder Behrani, dadurch zu un-terrichten, und sowohl sie, als die Araber, nennenes Ssed-renge. Den Namen Schach hat es vonder Hauptfigur des Spiels erhalten, denn Schach heißtim Persischen ein König. Die Araber spielen es stark»und auch der den,Marockanern ist es gewöhnlich. DiePerser bekamen dies Spiel erst zu den Zeiten des großenCosroes oder Cosru, in der Mitte des VI. Jahrh,aus Indien ; säst um eben die Zeit kam eS unter derRegierung deS Kaisers Wu-Ti, nach Sina. In Eu»