Schattenspiel, das chinesische
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italienischen Mahler Lionardo da Vinci an, wel>chcr zu Anfange des XVI. Jahrhunderts lebte, dessenAbhandlung über die Mahlerey aber erst 1651 gedrucktworden. Nach Otto von Guerike ist diese Er-scheinung bis 1742 von keinem Physiker wieder erwähntworden, in welchem Jahre sie Büffon bemerkte. DerAbt Mazeas, und Melville haben 1752 sich mitErklärung dieser Erscheinung beschäftigt. Dies hat auchBougucr gethan. Am sorgfältigsten hat Beguelin1767 die Sache untersucht, und die Erscheinung vonder Beleuchtung durch die Atmosphäre erklärt. Opoixleitet sie 1783 aus der Beugung des Lichts her, wel-che die blauen und grünen Strahlen am stärksten ablen-ke, und in den Scharren bringe. — Gehler. III.8sz. — Fischer. IV. zyg. Noch andere merkwürdi-ge Versuche über gefärbte Schatten bei Gehler. V.8lZ> Fischer. II. Z45. — Lichtenberg Magaz. XI.2. S. ay.
Schattenspiel, das chinesische; ist wirklich eine chi-nesische Erfindung. In China dienen diese Schattenspielebei dem bekannten Laternenseste. Auch in Egypten sindsie gebräuchlich. In Europa sollen diese Vorstellungenzuerst in Bologna nachgemacht seyn. ,Beckm. Erf. IV.a 16.
Schauerscher Balsam, ist von Johannes Schauevon Pfersen schon vor 1625 m Augsburg erfunden, undverfertiget. — v. Sketten Augsb . I. 247.
Schaugerichte, waren in Deutschland schon im XIII.Jahrhunderte. Den Tuchmachern in der Mark wardI2YZ anbefohlen, gefärbte und migesürbte Tücher nichteher aus dem Lande zu schicken, als bis sie vorher be-sichtiget oder beschauet worden. Beckm. Techn, 9z.
Schaum seife s. Haar.