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Vierter Band.
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Schauspiel

Schauspiel s. Komödie, Tragödie» Oper, rc. Dergl.Fabric. 111 . im Register, unter Schauspiel.

Schawis. Shawl.

Scheeren. chirurgische. Ueber deren Ursprung, ver-schiedene Gestalt und Derfertigungsart hat der Chirurgien-Major Percy zu Paris »785 eine eigne Abhandlunggeschrieben, die von der Akademie der Chirurgie denPreis erhielt. — Richter chirurg. Bibl. VIII. Z4Z-

Scheeren, stählerne. Die bis Zo Centner schwer wa-ren, durch ein Wasserrad getrieben wurden, und finger-dicke metallene Tafeln von 6 bis 7 Schuh in der Länge»leicht zerschnitten» hat der Mechanikers Georg Mem-mersdörfer zu Nürnberg um 1717 erfunden, v. MurrNürnb. 7»o.

Scheeren der Tücher scheint zu den Zeiten der Römernoch nicht bekannt gewesen zu seyn. Das Walken der-selben geschahe durch Stampfen mit den Füßen. Diedabei von den verdichteten Tüchern aufgesprungenenWollenfafern wurden theils mit der Haut der Zgel, theilsmit den Köpfen einiger diestelartigen Pflanzen aufgelo-ckert^, um das Gewebe mit einem Filze zu bedecken. —Beckmann Erf. IV. 35.

Scheeren flotte. Hat ihren Ursprung von Peter demErsten, der «inen besonder» Galeerenhasen zu Peters-burg anlegte, welcher bequem 200 Galeeren fassen konn-te. die im Winter auf das Trockne unter Dach gebrachtwurden. Diese Galeeren find in der Folge unter demNam-n der Scheerenflotte bekannt, und auch vonden Schweden nachgeahmt worden. Hoyer Gesch. d.Kriegsk. 11. 295.

Scheerenmacher, war in Augsburg am Ende des XVII.ZahrhundertS Anbr. Beser. der von K. Carl VI.