Scherenschleifer
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1714 ein ausschließliches Privilegium erhielt, welches1721 bestätiget wurde. — v. Stetten Augsb. 1 i. 72»
Sch«erensckleiser, kommen in Nürnberg 1417 vor. —v. Murr Journ. Xlll. 58.
Schecrmesser. Davon bat man schon in alten Zeitenbeim Haupt, und Barthaare Gebrauch gemacht. Ge»dacht wird des Scheermessers Ezech. 5, i. Z. B. Mos.6, 5. Buch d. Richt. iZ, 5. 16, 17. i. Sam. 1, n.
Scheermühle. Im Jahre 1758 hat einer, NamenSEveret aus Wilt-Shire eine vom Wasser getriebeneScheermühle angegeben, woran ein Tuchscheerer 4 bis6 Scheeclische zugleich abwarten kann. BeckmannTechno!. 8y.
Scheffel s. Maaß.
Scheffler, waren in Augsburg 1368 zünftig. v. Stet«ten Augsb. I. 7.
Scheiben-Lampenmikrometer, wodurch man ver-mittelst erleuchteter Papierscheiben, welche man mit dem«inen bloßen Auge betrachtet, indem man mit dem an,der« durch- Fernrohr sieht, den Durchmesser einer Pla-netenscheibe, und die Lage eines Punkts in derselbe»bestimmen kann, hat Schröter 1788 angegeben. —Fischer Gesch. d. Phys. VII. 199.
Scheibenschießen s. Büchsenschießen.
Scheiden, assrr. Die ersten vollständigen Erwähnungendesselben, scheinen in den Schriften der Araber, oderder Schüler arabischer Chemiker, wenigstens auS demXII. Jahrhunderte, vorzukommen. Nach dieser Zeitwerden die Erwähnungen des Scheidewasser« zahlreicher.Der Mönch Theophilus (s. Oelmuhlerey), der wahr»scheinlich im XII. Jahrhunderte lebte, hak aller Wahr-scheinlichkeit nach, das Scheidewasser gekannt. Im XIII.Jahrhunderte findet man der Vincent, Bellvvar nur