Band 
Vierter Band.
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Schraubensattel 75

gemacht. Fischer. III. 57z. Gehler. III.209.

Schraubensattel, einen horizontalen, hat ber SattlerL. Milroy in London erfunden. Orkonom. Hef«tr. 1801. März. 280.

Schraubenwinde, -wodurch man eine sechsmal stärkereKraft erhält, als die, der gewöhnlichen Schrauben»oder Wagenwinden, hat Person in Frankreich erfun»den. Busch Almanach. VIII. 251.

Schreiber, hatte man schon in den ältesten Zeiten.David halte einen Schreiber, Namens Seraja.(2. Sam. 8, 17) Die Könige Joas und Ahasve-rus hielten sich ebensalß Schreiber, (2. B. d. Kön. 12,ac>. Esth. z. 10.) und Baruch war der Schreiber deSJeremias. (Jerem. 56, 26. 27.)

Schreib federn. Als man anfing, mit gefärbten Flüs-sigkeiten zu schreiben, bediente man sich zuerst desRohrs und hernach der Federn. Mit welchem Rohreman geschrieben, imgleichrn, wann und wo man an-gefangen hat, mit Federn zu schreiben, ist beides nichtMit Gewißheit zu bestimmen. Allenfals bis ins V. Jahr-hundert kann man den Gebrauch der Schreibfedern hin-aufbringen. Aus dem VII. Jahrhundert fehlt es nichtan ganz sichern Beweisen des Gebrauchs der Schreibfe-dern. Unter den Schriften des Althelm us, oderAdelhelmus, eines Sachsen , au« vornehmem Ge-schlechte, der.1709 starb, findet sich -in kleine« Ge-dicht auf eine Schreibfeder. (Die Rede ist hier von denFedern des Pelikans oder der Kropfgans.) Jlidvr,weicher im Jahre 6z6 starb, rechnet zu den Werkzeugenzum Schreiben, Rohre «nd Federn. Bei allen dengroßen Vorzügen, welche die Federn vor dem Rohre ha-ben, ist letzteres gleichwohl lange noch nrden jenen im