Band 
Vierter Band.
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Schreibkunst

muthlich auch einige arabische Stämme). Die Babylonnier, die zugleich auch Hieroglyphenschrist als Denkmä-Urschrift gebrauchten, die Assyrer, Perser, Meder,(wahrscheinlich auch die Mesopotamier und Armenier),die Syrer und Kleinassater, wenigstens die westlichenmit den Phrygiern; 2) in Afrika , außer den Egyp-lern, welche, wie die Babylonier» zugleich die heilige,oder Hieroglyphenschrist, als Denkmalerschrist beibehal-ten haben, nur noch allein die Karthager; Z) in Eu-ropa zuverlässig die Griechen, seit Cadmus, 26L8.(einige Griechen mögen vielleicht schon früher durch diePhönicier, vermittelst der Pelasger, darin unterrichtetworden seyn), die Etrusksr seit der Ankunft der pelas-gischen Tyrrhener, um 2775, die Lateiner seit der An-kunft des griechischen Evander, um 2928» und durchdie Lateiner hernach die Römer seit der Erbauung Roms,3429; vermuthlich auch die Geten, (aber ungewiß, obauch die Scyten), wahrscheinlich die Macedonier, we-nigstens gegen das Ende dieses Zeitalters (3652); end-lich vielleicht auch die südlichsten Gallier seit der Erobe-rung der Stadt Massilia durch dir Phocäer aus demkleinasiatischen Griechenland , um 3585. Zu denSchreibgeräthschaften gehörten steinerne, metalle-ne, hölzerne Tafeln, auch Ziegelsteine. Die Weissa-gungen der Sibyllen sollen auf Leinwand geschriebengewesen seyn. Mit Dinte schrieb man zuverlässig schonzu Moses Zeit, und wahrscheinlich gab es auch damalsschon eine Art von Papier . Das Alter des egyptischenPapiers steigt bis in, und über Homers Zeiten hinaus;aber das Pergament ward erst im folgenden Zeitaltererfunden. Namentlich wird der Dinte, und zwar derschwarzen, wie auch des Federmessers, und derTafeln, oder Blätter eines Buchs, das man mit dem