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Vierter Band.
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Schreibkunst

deS amykläiscken Apollo enthalten; dann folgt die Destische, und endlich erst die Sygeische, von Chi-sbul entdeckte und «läuterte, mit den beiden Nointe-l i sch e n.

Die Phönicier, Hebräer, Aramäer und andere Vor-drrasioter, auch die Egypter, nach HecodotS Berichte,schrieben die Zeilen von der Rechten zur Linken.Eben so schrieben anfangs auch die Griechen, Etruskerund Lateiner. Die Bustrop h ed o n schrift (da eineZeile von der Rechten zur Lücken, und die andere vonder Linken zur Rechten u. s. w. geschrieben wird), habenwahrscheinlich die Griechen und Etrusker nicht erfunden,sondern wie die Buchstabenschrift überhaupt von denPhöniciern erhalten. In der Folge, ohne Zweifel nichtvor 3 >28 ist bei den Europäern die noch gebräuchlicheSchreibart von der Linken zur Rechten, die mandie Ionische im Gegensatz der Kadmeischen, auf-gekommen. Die ältesten Beispiele hiervon scheint derKasten des Cypselus, zwischen 3525 und 3ZYY (s. El.fenbein) enthalten zu haben; denn, nach PausaniaSwaren einige Inschriften daran aus die gewöhnliche Art,andere aber Bust.ophedon geschrieben. Auch die Bu-strophedon, die noch lange neben der gewöhnlichen»als Denkmäblersckrift beibehalten, auch von Solon3588 auf seinen Gesetztaseln gebraucht worden ist, wur»de seitdem von der Linken zur Reckten geschrieben, wo»von die noch vorhandene stgeischr Steinschrift, das älte-ste, aber erst auf das Ende dieses Zeitalters fallendeBeispiel zu seyn scheint. Daher kommt es auch» daßman von den Römern keine Denkmälerschrift kennt, dievon der Rechten zur Linken geschrieben wäre, wiewohlalle noch vorhandene römische Denkmählerschriften erst indas folgende Zeitalter gehören. — Gälterer. I. 41.