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Vierter Band.
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Schuhe

als den Erfinder der Schuhe an.— Die der

Griechen, welche bei ihnen die Hauptgattung unterden verschiedenen Arten von Fußbedeckungen ausmachten,waren blos dicke Sohlen, die mit Riemen an dem Fu»ße befestigt waren. — und waren

Schuhe, womit man durch den Koth gehen konnte.Sie hatten fast wie unsre Schuhe ein herangezogenesHinterleder, vorn über das Fußblatt aber waren sie knitRiemen geschmückt. Von dieser Beschaffenheit warenauch die Schuhe der Spartaner, -.«xEx«? undnur von rother Farbe. — wa-

ren Schuhe für beiderlei Geschlechter. Man trug auchSchuhe von ungegerbtem Leder Oft gin-

gen auch die Griechen, und zwar in ihrer cullivirteste»Periode» barfuß. Die Sklaven dursten gar keine Schuhetragen. Vornehme Athener trugen an den Schuhen ei-nen Halden Mond, von Silber oder Elfenbein. — DieGriechinnen trugen auch theils Sohlen, theils .ei-gentliche Schuhe. Die Schuhe, welche man auf altenGemählden findet, sind von gelber Farbe, vorwärtsrund und in die Hohe laufend, und dem heutigen Pan-toffel ähnlich. Sie hießen weil die Perser

dergleichen trugen. Doch waren solche Schuhe nur beiBuhldirnen Mode. Eine andere Art von Schuhen be-stand in einem bloßen Stück Leber, das um den Fußherumgeschlagen, und oben zugeschnürt wurde. — BeideGeschlechter trugen auch Sohlen, die aus Stricken netz-förmig geflochten waren. — Die Griechinnen trugenauch Absätze unter den Schuhen, die aus kleinen Stück-chen Leder zusammengesetzt waren.^

Die Römer hatten ebensalS verschiedene Fußbe-deckungen, die verschiedene Namen hatten. Oaloeiwaren Schuhe, welche den ganzen Fuß bis an die Schi««-