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Schuhe
deine bedeckte». Vorn waren sie offen, und wurdenmit Riemen, Bändern, oder Schleifen zugebunden.Man sahe darauf, da? die Schuhe knapp anlagen.Um alles Fällige zu vermeiden, stopfte man sie auchwohl mit Wolle u- dgl. aus. In den ältern Zeitennahm man zu den Schuhen das rohe Leder mit denHaaren; nachher gerbte man es, und bei zunehmendemLuxus brachte man bei den Schuhen allerhand Verzierun»gen an. Die Schuhe der Senatoren reichten insbeson-dere bis an die Hälfte des Beins, und auf der Spitzederselben war ein goldner oder silberner halber Mond.Die Schuhe der Damen waren gewöhnlich weiß, bis-weilen roth, scharlach - oder purpurfarbig, auch gelb.Die Oberblätter waren mit Stickarbeit und Perlen ge-ziert. In etwas altern Zeiten trugen nur die Buhldir-nen rothe Schuhe, hohe Absätze u. dgl. Die MannS-schuhe waren gewöhnlich schwarz, doch zuweilen auchroth. Man zierte sie auch, besonders unter den Kai-sern, Mit Gold, Silber und kostbaren Steinen. DieSpitzen waren bisweilen in Gestalt eines 8 in die Hö«he gebogen. Die Senatoren sollen zum Binde» ihrerSchuhe 4 Riemen, die Plebrjec nur Einen gebrauchthaben. Die Schuhe der altern Einwohner LatiumS wa-ren von ungegerbtem Leder, dergleichen trugen mehrerealte Völker, die Marser, Hernicier und Vesti-ner. Nachher bediente man sich des gegerbten Leders.Die Armen trugen hölzerne Schuhe. Eine ähnliche Arttrug auch das Landvolk. Mit denselben schlugen sieeinander zuweilen ins Gesicht. Die Schuhe der Sol-daten waren mit Nägeln beschlagen. — DieSchuhe der Komödianten, wurden 8oc«i, Pan-toffeln; die Schuhe der Trajöbienspieler, Lo-