Band 
Vierter Band.
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Schwarze Kreite

Lg

schwarze Kleider, sondern auch Mäntel und Kragen tru-gen. Diese nahmen daher auch die Geistlichen an; undda hernach die Moden sich änderten, so wollten sie die-selben nicht gleich mitmachen, sondern behielten dieschwarze Kleidung bei, weil sie ihnen besonders anstän,dig und ehrbar schien. — Allg. deutsche Bibl.Anh. 25 — z6. Ablh. 4. S. 2464.

Schwarze Kreite s. Kreite.

Schwarze Kunst (Sammetstich.) Die Erfindung dieserKunst fällt in das XVIi. Jahrhundert, aber sowohl da-Jahr, als der Erfinder, sind ungewiß. Diele schrei-ben sie einem hessischen Obristlieutenant L. v. Siegen.um» Jahr 164z zu, andere dem Prinzen Robert oderRupert, der in England lebte, nach andern sogareinem gemeinen Soldaten W. Scherwin, u. a. zu.Einige gebe» die Ehre der Erfindung dem berühmtenRitter Wren. Sollte es ungewiß seyn, daß diese Kunstin England erfunden worden, so hat sie doch gewiß indiesem Lande ihre höchste Vollkommenheit erreicht. Nichtlange nachher ist sie auch in Deutschland bekannt gewor-den. In Augsburg war Andreas Wvlsgang dererste, der sich damit beschäftigte, v, Sketten Augsb» -I. 419. Sulzer. IV. Z47. IU. 107.

Schwebock s. Mauerbrecher.

Schwefeln der Zeuge, war den Alten nicht unbekannt.

. s. Waschen.

Schwefrlkalk. - Den Gebrauch des SchweselkalkS anstattder Potasche beim Bleichen der Leinwand, hat der In-länder Higgins entdeckt, und gelehrt. Mag. all.neuen Erf. I. 149.

Schwefelpasten für Münzabdrücke, hat Mionnet zuParis erfunden. — Journ. d. Lux. u. d. Mod.1800. Jan. zi.