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spruch. Die Commission verwilligte ihm nur 2500Pfund, und versprach ihm das Uebrige nach einer an-dern, damit angestellten Probe. Diese erfolgte 1764aus einer Reise nach Barbados , wobei die Uhr binnen6 Wochen um 54 Secunden, oder 13' 30" im Bogenabwich. Die Commission gab ihm nun 10,000 Pfund,verlangte aber richtige und eidlich bestärkte Abzeichnungenund Beschreibungen von dem Mechanismus des Zeithal-ters. Zugleich mußte er aber auch 3 Zeittzalter auf derSternwarte zu Greenwich abliefern. Der König!. Astro-nom zu Greenwich , MaSkolynr fand den Gang derauf der Seereise nach Barbados mitgenommenen Uhr so .ungleich, daß dem Harrisson die andere Hälfte deSPreises versagt wurde. — Die englischen UhrmacherArnold und Kendal verfertigten 1772 Seeuhren. —In neuern Zeiten, und zwar im Jahre 1796, hat dasDirektorium zu Paris noch einen Preis von einer gold-nen Medaille, 2 1/26 Pfund am Gewichte- oder.3200Livres, auf die Erfindung einer sehr genauen Seeuhrgesetzt. Dem Louis Berthoud ist 179g der Preiszuerkannt. Früher schon, im Jahre 177Z hatte dieKönigl. Akademie der Wissenschaften, daselbst, einenPreis aus diesen Gegenstand gesetzt. Berthoud undle Roi legten sich mit gleichem Eifer auf die Verferti-gung vollkommener Seeuhren. Sie wurden von Pin-grs und Borda aus einer Seereise geprüft, und ihreAbweichung soll in 6 Wochen nicht über 1/2 Grad desAequator« betragen haben. Die Uhr des le Roi er,hielt damals den Preis. — In neuern Zeiten habendie englischen Künstler Behufs der Langen- Messung trag-bare Zrithalter, oder Taschen chronometerss. dies«)von sehr großer Vollkommenheit verfertigt. — PoppeUhrmrcherk. 334 — 2 Z 5 > — Gehler. Iä. 842. —