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Vierter Band.
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Ssewahrsagerey ior

Fischer. III. 211. — Vollbeding Archiv. 43z.Sllppl. 2ZS.

Zm Jahre 1787 hat der Uhrmacher Armand zuRendsburg , im Hollsteinjschen, zwei Seeuhren zu Stan»dr gebracht, die mit großem Beifall aufgenommen sind.— Lichtenberg Magaz. III. 2. S. 148.

Serwahrsagerey s. Nauscopie.

Seewasser. Um das Serwassec trinkbar zu machen, hatPoisonnier zu Paris im Jahre 1765 einen Apparat«rsunden, womit 2 Matrosen in Einem Tage 4200Kannen trinkbares Wasser liefern können. — ^Fischer.Gesch. d. Physik. IV. Z70. — Das Seewasser zumWaschen brauchbar zu. machen, hat O. Mitchrll zuNeuyork erfunden. Ihm nach darf man nur in dasSeewasser eine Auflösung von Soda oder Porasche tröp-feln, es wird dann milchigt, weil die erdigen Salzesich zersetzen, und die erdigen Theile präcipirt werden,da denn das Wasser weich, und zum Waschen brauch-bar wird. — Journ. für Fabr. rc. 1803. August1Z7. Ein Mittel, das Seewasser auf großen Schiffenin Menge trinkbar zu machen, hat v. Brehmer. inLnbeck erfunden. — Voigt Magaz. rc. VII. Z. S.417. Der Ritter Lorgna zu Verona hat 1790 eineAbhandlung, über die Art, dem Seewasser dieSalzigkeit zu benehmen, geschrieben. — SckonPlinius, Leibnitz , Marsigli, und andere da,den Vorschläge dazu gethan, die man aber alle für un»zureichend befunden hat. — Leulmann, und beson-ders Hales, haben das Seewasser durch Fäulniß zureinigen versucht. — Gautier, ein Arzc zu Nantes ,erfand 17,7 eine Maschine, durch welche er völlig trink-bares Seewasser auf dem Wege der Destillation bereitete.Aber sie war für die Seefahrer noch nicht bequem ge«