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Vierter Band.
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Segel

«ug. In England zeigte v. Lind eine sehr beque-me Methode der Destillation an, nach dessen Vorschrif-ten O. Irwing eine ganz einfach» Destillirmaschineerfand.

Daß das Eis des Meerwassers ohne Salz sey, und«inen süßen Geschmack besitze, hat BarkholinuS schon1661 bemerkt; auch fährt Boy!e 1665 an, daß sichdie Brauer zu Amsterdam statt des süßen Wassers deSaufgerhauettn Srewaffer« zum Bierbranen bedienten.Samuel Reyhrr zu Kiel stellte 1697 darüber zuerstVersuche an, und entdeckte außerdem noch, daß auchdas Meeewasser unmittelbar unter dem Eise süß sey.Gehler III. 179 Fischrr. III. 534- Voll-beding Archiv. 454. Vergl. Lichtenberg Mag.II. 4, S. iZ2. VI. 4. S. 15z-Segel. Nach den allen Traditionen der Egypter ge-hört die Gewohnheit, sich mit dem Winde, vermittelstder Masten und Segel auf den Schiffen fortzuhelfen,in» höchste Alterthum, und sie geben sogar die Ehredieser Entdeckung der Isis. DaS Unglaubwürdige die-ser Angabe ist einleuchtend. Aber es herrscht eine gro-ße Dunkelheit in Ansehung der Zeit, da diese neuenTheile an den Schiffen erfunden worden; denn anfangsbediente man sich zu den leichten Fahrzeugen blos derRuder. Wahrscheinlich waren die Phönicier die er-sten, die sich des Windes bedienten, und wahrschein-lich ist auch diese Art zu schiffen bei ihnen sehr alt;denn mit Schiffen ohne Segel hätten sie die langen undschweren Schiffahrten nicht unternehmen können. Indem griechischen Alterthum wird Dädalus durchge-hends für den Erfinder der Segel gehalten, als er Mit-tel suchte, aus der Insel Creta zu flüchten. Aber dieseKenntniß hatte damals keinen großen Fortgang bei den