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Vierter Band.
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Segel-Linie

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Griechen, ob sie sich gleich nach dem Dädalus der Se-gel bedienten, denn sie verstanden die Kunst nicht, siegehörig zu richten. Aeolus, der den Ulysses bei seinerZurückkunft von Troja aufnahm, wurde in Griechen-land für den ersten gehalten, der die Schiffleute dieWinde kennen lehrte, und sie in der Art und Weise,die Segel ihrem Zuge gemäß zu stellen, unterrichtete.Aber was mag das für ein Unterricht gewesen seyn, dazur Zeit des Homers, d. i. beinahe zoo Jahre nachdem trojanischen Kriege, die Griechen nicht mehr alSdie 4 Hauptwinde kannten! Uebrigens waren die Segelvon verschiedenen Materien, von Hanf, von Binsen,von Pflanzen mit langen Blättern, von Malten undFellen gemacht; doch scheinen die der Griechen ordentlichvon Leinwand gewesen zu seyn. Goguet. I. zoo. II.262. 276. 285.

Segel-Linie; eine krumme Linie, welche ein Segelannimmt, wenn der Wind hineinbläset. Sie ist ei-nerley mit der Ketten- oder Strick Linie (s. diese),welche Jacob Bernoulli . und Johann Ber-noulli, jedoch jeder für sich, 1692 zuerst gefundenhaben. Wolf mathemat. Lex. 1449.

Segelwindmühle, mit horizontalen Windflügekn, hatBenjamin Winsemann, Kaufmann zu Diß, inder Grafschaft Norfolk, erfunden. Busch Alman»II. 572.

Segners hydraulische Maschine. SegnerS Was-serrad. Diese Maschine, welche durch die Zurückwir-kung des aus Röhren auskaufenden Wassers bewegt wird,hat Herr v. Gegner (geb. 1704. gest. 1777) zwischen1735 und 1750 angegeben. Leonhard Euter hatdavon 1750 eine allgemeine Theorie gegeben, und Al-bert Euler hat sie 1754 noch allgemeiner gemacht, und