Sehen
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«ine Verbesserung derselben vorgeschlagen. — Gehler.IV. 8. Fischer. IV. §71.
Sehen. Daß das Bild einer Sache, um sie deutlich zusehen, auf die Netzhaut des Auges fallen müsse, hatschon Kepler (geb. 1571. gest. i6zo ) richtig gezeigt.Er und Sch einer (geb. . . . gest. lügo) haben aucherklärt, warum wir die Gegenstände aufrecht sehen»ohnerachtet sie sich auf der Netzhaut verkehrt abbilden.— Sch ein er hat durch Versuche bewiesen, daß dasAuge die Fähigkeit besitze, bei Betrachtung entfernterGegenstände sich z» erweitern, und naher Objecte, sichzusammen zu ziehen. — Fischer Gesch. d. Phys. II.S3> ff-
Die Wirkung des Lichts aufs Auge hat zuerstKepler richtig «rklärtj und die wahre Theorie desSehens entdeckt. — Gehler IV. 10. ff. Fischer.IV 573.
Sehnerven, deren Ursprung hat Constantin Varo-lius, Pros. der Anatomie zu Rom , im XVI. Jahr-hunderte, entdeckt. — Fabric. II. 576.
Sehrohr, bewegliches s. Topognowon.
Seidenbau. Plinius legt diese Erfindung einem Frau-enzimmer von Ceum, Namens Pamphila, Tochterdes Latous bei. (II. y, 22) — Nach den älte-sten Geschichtschreibern gebührt der vornehmsten Gemah.lin des über 2600? Jahr vor Christi Geburt regiertndenchinesischen Kaisers, Hvangti, welche Si.ling-chihieß, diese Ebre. In Deutschland hat er gegen die
Mitte de» vorigen Jahrhunderts seinen Anfang ge-nommen. — Dolldeding Arch. 437. In Frankreich wachte Heinrich iV. zwar gute Anstalten zum Seidenbau,aber die Sache hatte doch keinen rechten Fortgang. Lud-wig XiV. hingegen brachte ihn recht in Ausnahme, so