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Vierter Band.
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106
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Seidenwmm

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Journ. für Fäbr. rc. 1797. Sept. 218. — Einenkünstlichen, zur Verfertigung breiter gemusterter Seiden-zeuge, hat der Seidenwirker Triller zu Berlin erfun-den. — Magaz. all. neuen Erf. VI. 187. —Einen Stuhl, auf welchem ein Kind die schönsten Lyo-ner Zeug« verfertigen konnte, hat Vaucanson erfun-den. — Lickt enbergMogaz. H. 1. S. 242.

Seidenwurm. (ksisi. Loruk^x I,inn.) soll im JahreZ20 durch 2 Mönche, die sich zuvor i» Serinda auf-hielten, nach Constantinopel gebracht seyn. — Bollebeding Archiv. 437.

Seidenzeug Maschinen-Skuhl. Einen vortheilbaf»ten, hat der Seidenzeugweber Benedict Favre ausLyon, nachher in Wien wohnhaft, erfunden.— Journ.für Fabr. 1799. Nov. 43z.

Seidlitzer Brunnen ist 1717 von dem GeheimenrathHoffman entdeckt, und 172» durch PiuS Nicolausvon Garelli, Kaiser!. Leibmedicus durch Empfehlungs»schreiben desselben in Prag und Wien in Ausnahme ge-bracht. — Möhfen Beschr. e. Berl. Medaillensamml.144.

Seife. Die erste namentliche Erwähnung der Seifekommt bei Plinius und Galen vor. Ersterer erklärtsie für eine Erfindung der Gallier, zieht jedoch die deut-sche der gallischen vor. Es ist auch unzweifelhaft, daßLaxo und <5«,7rü,v aus dem deutschen Sepe abstammt,welches sich noch in dem ältesten und ursprünglichenDialekt unsrer Sprache, im Plattdeutschen erhalten hat.Nach Plinius wird die Seife aus Talg und Aschegemacht, und der Verfasser einer Schrift von einfachenArzneyen, die aber wahrscheinlich mit Unrecht, demGalen zugeschrieben wird, sagt unter andern, daßdie Aschenlauge mit Kalk verstärkt werde. Diese Nach,