Band 
Vierter Band.
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Sicherheitözügel

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anderes Sicherheitsschloß, das allen falschen Schlüsselnund Dieterichen trotzt, hat Regnier 1792 erfunden.--Vollbeding Archiv. Suppl. 246.

S icherheitszügel, die Gefahr bei wilden Pferden voreinem Wagen zu verhüten, hat Charles Meyer inLondon erfunden. — Mag. all. neuen Ers. Vl.347 »

Sieb. (Mehlsieb.) Es ist sehr wahrscheinlich, daß manin den ersten Zeiten mit Zermalmung der Körner zufrie-den gewesen, und daß man erst nachher auf den Ein»fall gekommen ist, das Mehl von den Kleyen oder derHülse der Körner zu scheiden. Zuerst geschahe dies durchSiebe, die man mit der Hand bewegte. Die Römerhatten vornemlich zwey Arten, cribis exoussoria, undxsllinsris; letztere lieferten das feinste Mehl, xollinsm,welches noch jetzt die Bäcker und Müller Pol nennen.Siede aus Pferdehaarrn sollen zuerst die alten Gallier»Siede aus Leinen zurrst die Hispanier gemacht haben.Die Einrichtung, ein Sieb von Gestalt eines ausge»spannten Beutels an die Mühle selbst anzubringen, inselbiges das Mehl, wenn es die Steine verlaßt» fallen,und den Beutel durch das Mühlwerk drehen und er»schüttern zu lassen, ist erst im Anfange des XVI.Jahrhunderts bekannt - geworden. In Zwickau z. B.hat man erst 1502 davon Gebrauch gemacht. — Beck-mann Erf. II. 40. — Goguet. I. 99. — In derBibel wird der Siebe Amos y, 9. und Sir. 27, z.gedacht. — Ein neues Sieb, oder Getraidefege. wel-ches alle Vorzüge in sich vereinigt, hat der Amtsver-walter Barty in Streßan» bei Burg, erfunden. —Landwirthschaftl. Zeitung. igoZ. Der, L8Z.

Sieben pfeife s. Kess-Iflickerpfeife. *

Sieden. Schon Baron von Verulamiv hat 1665