Siegel
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den Vorgang, der beim Sieden statt findet, ziemlichrichtig beschrieben. — Daß Wasser und Weingeist inluftleeren Grsaßen bei sehr geringer Wärme kochen, wirdzum Erstenmale-von Huygens erwähnt. Der Versuchscheint ums Jahr »67z von Papin angestellt zu seyn.— Daß der Siedepunkt des Wassers in offnen Gefäßenbestimmt und unveränderlich ist, hat schon AmonlonS1702 gefunden. — Daß der Druck der Atmosphäre ei>nen merklichen Einfluß auf den Siedegrad des Wassershabe, bemerkte Fahrenheit 1724. — Das Gesetz,nach welchem bei vermehrtem oder vermindertem Druckeder Atmosphäre, der zum Sieden des Wassers nöthigeWärmegrad zu- oder abnehme, auszumirteln, hat deLuc zuerst unternommen. Daß man ein dünnes Gefäßmit siedendem Wasser vom Feuer abnehmen, und denBoden mit der Hand berühren könne, ohne sie zu ver-letzen, hat schon Aristoteles bemerkt. — Gehler,IV. 4Z. — Fischer. IV. 618-Sieget. Der Gebrauch der Siegel oder Peltschaste, diezur Versicherung der Acten, und sie unverwerflicher zuwachen, erfunden und eingeführt sind, ist sehr alt.Er fand in Egypten statt. Nach Diodor wurden den-jenigen beide Hände abgehauen, der das Siegel einesFürsten nachgemacht hatte. Der Gebrauch der Siegelscheint in Egypten von Josephs Zeiten an, eingeführtgewesen zu seyn. Die alten Siegel waren ordentlich aufden Kasten der Ringe, die man trug, eingegraben.Als Pharao dem Joseph eine unumschränkte Machtüber ganz Egypten anvertrauet«, nahm er den Ring,den er trug. von der Hand ab, und steckte ihn dieseman. (r. B. Mos. 41, 41. 42.) Vielleicht ist dieserRing da^ Königliche Siegel gewesen, welches Pharao,als «in Zeichen der unumschränkten Macht über sein gan-