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Singkugel
brik, worin diese Mischung verfertigt und verarbeitetwird, daher sie unter dem Namen MannheimerGold, in Deutschland, Frankreich, Schweden und inandern Ländern bekannt ist. — Ignatz Edler vonBorn zu Wien (gest. r/gi.) machte die Erfindung,Similor und alle andere hellere und goldgelbere Ver-bindungen des Kupfers und Zinks, durch die kalteAmalgamation nach Belieben hervorzubringen. — Weck-mann Techno!. 6iy. — Bolbeding Archiv. Suppl.255 -
Singkugel. Ekedem waren diese Singkugeln, wie mansie nannte, ziemlich gemein, besonders fand man siemit Uhren verbunden, wo sie zu gewissen festgesetztenZeiten, vermittelst des Uhrwerks ausgeworfen wurden,und in Spirallinien, aus geneigten Flächen, oder aufirgend eine andere Weis« liefen, und nach deren Ablaufwieder aufgenommen wurden. Auch einzeln fand mansolche Singkugeln. Wahrend der Zeit, daß man sie aufeiner ebnen Fläche hinlaufen ließ, oder sie sonst voneinem Uhrwerke getrieben wurden, gaben sie einen nichtunangenehmen Ton von f^h, der dem der Harmonikaziemlich nahe kam. Noch vor 1757 waren diese Kugelnein Meßartikel zu Leipzig . Ihre Erfindung muß sehralt seyn. Ich habe vor vielen Jahren eine dergleichenan einer sehr alten Uhr, auf dem Herzogt. Kadinet zuBraunschweig gesehen; doch erinnere ick mich nicht mehr,den Ton gehört zu haben. Ihren Mechanismus hat, soviel bekannt, Gerßler zuer^ beschrieben. — Geiß-let Bsschr. d. neuest. Jnstrum. III. 144.
Singschule. Man hat Nachrichten, daß schon in denersten Jahrhunderten verschiedene Anstalten zum Unter-richt in der Singekunst gemacht sind. EigentlichePflanzschulen aber, worin nicht blos die Sänger für