Spcchierstäbe
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Spatzierstäbe, welche ein Prrspectiv und Mikroscvpi-um in sich enthalten, hat Joh. Franciscus Grien,del, «in Mathematicus aus Niedersachsrn, der sich.1670 in Nürnberg niederließ, erfunden. — Doppel»mayr von nürnb. Künstl. 112.
Speicheldrüsen, und deren Ausführungsgänge, sinderst durch Lh. Wharton (geb. 1610. gest. 167z) undNicol. Stenonis, oder Stenson (geb. zu Kopenha-gen 1618, gest. zu Schwerin 1686) näher bekannt ge»worden. — Meusel Leitf. III. 126z.
Speichelkur s. Salivationskur.
Spermaceti-Lichtrr aus Pferdefleisch s. Pferdefleisch.
Spiegel, die ältesten Spiegel, deren die Geschichte er»wähnt, waren von Metall. Schon bei Hieb und
Moses kommen Spiegel vor. Ader auch die gläsernen
haben ein höheres Alter» als man gemeiniglich glaubt.Nach Plinius scheinen sie bei der Glashütte zu S i-Lon erfunden zu seyn. Aus verschiedenen Stellen derAlten weiß man, daß man anfänglich dem Glase nurdurch «ine dunkle Farbe, hernach durch Bley allein»eine undurchsichtige Unterlage gegeben hat, wiewohlman schon in den ältern Zeiten das Amalgam« gekannt,auch gewußt hat, daß man Quecksilber am sichersten ingläsernen Gefäßen aufheben kann. Da hatte man dennau einem, mit diesem Metalle gefüllten Glase, einenSpiegel, welcher alle metallene übertraf. Sichere Nach-richten von gläsernen Spiegeln hat man schon aus demXIII. Jahrhunderte. Raymund Lullius, der 1225geboren worden,' und 1315 gestorben ist, hat die gan-ze Bereitung der Spiegel aus Glas und Bley, zwarnach seiner Weise undeutlich, aber doch so deutlich ge-lehrt, daß man unmöglich zweifeln kann, ob man siedamals gekannt habe. Lange Zeit wurden in Deutsch «