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Spiegelfolie izg
land» und auch in andern Ländern die Spiegel auf dieWeise gemacht, daß man in die noch weiche Glasdias«Harz oder Cßlophonium warf, und sogleich ein Gemengvon geschmolzenem Bley und SpirßglaS, von jedemgleichviel genommen, hineingoß, dir Blase herumschwmk-1e, und sie zu kleinen Spiegeln zerschnitt. Wenn eherman aber angefangen habe, aus Zinn Blätter zu schla-gen, und solche mit Quecksilber zu tranken? Auf dieseFrage läßt sich nichts weiter antworten, als daß mandiese Erfindung gemeiniglich ins XIV. Jahrhundert setzt.Im Jahre 1688 erfand Abraham Thewart die- Kunst, das Glas in Tafeln zu gießen. In Englandist die erste Spiegelgießerey 177z in Lancashire ange-legt. Zu St. Jldesonse ist 1728 eine errichtet. Die
Kunst, erhabene Spiegel ohne Folie zu machen, istin Nürnberg ums Jahr 1Z20 erfunden. Beckm. Ecf.III. 467. ^ Techno!. 4Z7. Goguet. I. gzz. —Bollbeding Archiv. 449. Suppl. 260.Spiegelfokie. Zinn und Quecksilber aus alter Spiegel-folie mit Vortheil von einander zu scheiden, so daßbeide Metalle ganz rein werden, hat Gustav von, Engström 1788 erfunden. Neue schweb. Abhandl.IX. 92.
piegelkarpen s. Karpen.
piegelmikroskop. Als man die Mrtallspiegel glück-lich zur Vermeidung der Abweichungen in Fernrohren an-gewandt hatte, suchte man sie auch zur Verbesserungder Mikroskope zu gebrauchen. Robert Barker schlughiezu einen Hohlspiegel vor, mit einem Augenglas«,gegen welches die hohle Flache des Spiegels gekehrt ist.— Eine bessere Einrichtung hat Smith angegeben, dersein Mikroskop sehr gut fand. Es sind aber diese reflek-tirenden Mikroskope überhaupt nicht in Gebrauch gekom-