Spielleute
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nigstens für die französische und italienische Nation nichtzu zweifeln. Die Deutschen sind die eisten gewesen,welche die entstellende Holzschneidekunst bei den Karlenin Ausübung gebracht haben, und dies wahrscheinlichschon im XIV. Jahrhunderte. Die Araber machtenihre Karten aus baumwollenem Papier, w-lckes auch sostark und glatt war, daß es allein schon als eine Pappegebraucht werden konnte. Viele Bogen Papier zusammenzu kleben, ist erst nachher von den Europäern eingeführtworden, und hat die Gelegenheit zu dem Namen derKarten» von Lartorr, gegeben, und ist schon um1299 gewöhnlich gewesen. — Breitkops über denUrspr. d. Spielkarten. Leipzig 1784. 4. v. Heinekenneue Nachr. von Künstlern und Kunstsachen. I. izg,.Nürnberg hatte schon vor 1438 Kartenmahler. Siehießen 147z Briefmahler, und 1486 Jllumini-rer. Von Holzschneidern und Abdrucke»« der geschnitte-nen Holztafeln findet man 1442 zu Antwerpen eineGllde errichtet, v. Murr Nürr^b. 699. Journ. XIII.t> 35 - — Vollbeding Archiv- 454. Suppl. 264.
Spielleute, in Frankreich Menetriers, in EngN ndMinistrels, waren im XV. Jahrhundert Menschen,die bei öffentlichen und Privatlustbarkeiren gebraucht wur-den. Von diesen, als von einer eiMen Menschenklasse,wurde die weltliche Musik fast ausschließend ausgeübt.Dieser neue Musikanten-Orden Hatte keinen festen Wohn-platz; vielmehr zogen die Glieder deffeiven bisweilen inkleinern, bisweilen in größern Gesellschaften, mit Weidund Kind, von Stadt zu Stadt rc., und suchten über-all das Volk auf Märkten, oder die Großen und Rei,chen durch ihre Künste zu belustigen, wenn man sich tze-lustigen lassen wollte. Ihre AbMk war, den Leiden-schaften der Großen und Reichen zu schmeicheln, undIV. »0