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Vierter Band.
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Spieluhr

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das Volk zu tauschen, um dadurch die Freigebigkeit vonbeiden zu ihrem Besten zu lenken. Aufnahme und Be-förderung der Künste, wovon sie keinen Begriff hatten,lag ihnen eben so weni^, als sonst irgend eine guteAbsicht, am Herzen. Ob sie gleich in ganz Europa vorhanden waren, so ist doch kein Volk, welches soviele Nachrichten von ihnen hinterlassen hat, als dasfranzösische. Zu ihnen gesellten sich häufig auch nochSeiltänzer, Taschenspieler und allerley Gaukler, vonanderer Art. — Die ganze Lebensart wachte dieseSpielleute überall so verächtlich, daß die Kirche sie mitdem Bann belegte, und die Gesetze sie für ehr- undrechtlos erklärte. Ihre Kinder konnten nicht einmal einHandwerk lernen; doch wurde diese Verordnung nachherwieder aufgehoben. Außer Deutschland hatten sie auchin andern europäischen Landern, besonders aber inFrankreich , lange Zeit hindurch ein gleiches Schicksal.Ueberall wurden sie von Menschen gesucht, von den Ge-setzen aber verfolgt, verstoßen und als liederliches Gesin-de! behandelt. In der Folge änderte sich dieser Zustand.^

- Die Spielleute wurden» bei allmählig zunehmenderAufklärung, und Eintritt eines bessern Geschmacks, ge.nöthigt, da ihre Künste ansingen, weniger zu gelten,sich dauerhafte Wohnungen zu suchen und sich bes-ser auszubilden. Es entstanden daher aus denselben In-strumentisten aller Art, die man, nachdem sie sich derallgemeinen bürgerlichen Ordnung unterworfen hatten,theils zu Besetzung der Kirchenmusiken, theils auch beiöffentlichen Festen und Tänzen, "unter dem Namen derMusikanten gebrauchte. — Ferkel Gesch. d. Mus.

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Spieluhr. Von Uhren, wo entweder eine Harfe, «ineFlor», «ine Laute, ein Piano-Zotte, eine Anzahl