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Vierter Band.
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149
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Spinneweben 149

von Theben, der Helena ein Geschenk mit einem silber-nen Spinnrocken. Goguet. I. 124. II. 141.

Spinneweben. Die Kunst, aus denselben einen Fadenzu "spmnen, und Seide daraus zu machen, hat zuEnde des XVH. Jahrhunderts der Kammerpräsident zuMontpellier , Bon, erfunden, und Strümpfe und Hand-schuhe daraus weben lassen. Jablonsky allg. Lex.d. K. u. W. mo.

Spinnmaschinen,' Spinnmühlen, sind wenigstensschon im ersten Viertel des XVHI. Jahrhunderts, undzwar zuerst zu Schafwolle, angegeben worden. Ei-ner, der solche Erfindung in England anbot, mußtevor denen, welche dadurch ihren Verdienst zu verlierenbesorgten, flüchten. Er ging nach Frankreich , wo seineAngabe in Gegenwart des Generalcontrolleurs Pelle-tier des Forts, untersucht, und richtig befunden ward.Er erhielt darauf eine Belohnung, aber man trug dochBedenken, diese geschwinde Spinnerey einzuführen. Esscheint, daß die ersten Spinnmaschinen in Italien ge-bräuchlich geworden sind, jetzt aber sind die vollkommen-sten in den englischen Baumwollen-Manufakturen, wosie vom Wasser getrieben werden. Beckm. Technol.84. Bibl. XVl. 268. Eine Streich« und SpinmMaschine, welche mittelst eines angebrachten Schnel-ler« Floretseide, Flachswerch, Filo d'Angora spinnt, auchBaum- und Schafwolle kartätscht, 100 Faden zugleichspinnt, zur Drehung des Hauptrades nur eines einzigenMenschen, und dann noch zur Richtung der Fäden einesy bis 10 jährigen Knaben bedarf, und noch außerdemganz besondere Vorzüge hak, hat Peter Rubini,Graf von Wolterstein, im Oesterreichischeu erfunden.Beckm. Bibl. XIX. 20. Bernard Elie Lefebu-re in Repainviüa bei Ruen, hat 6 Maschinen im Gro-