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Vierter Band.
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Spinat

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Spike-Narde s. Norde.

Spinat. Davon findet man keine zuverlässige Spur inden Schriften ver Alten. Das Vaterland ist unbekannt.Der Name ist neu, und gewiß von dem stachlichtenSamen abgeleitet worden. So viel maki weiß, kömmter zuerst im Jahre 1351 unter den Fastenspeisen derMönche vor. Beckmann Erf. V. n6.

Spinett s. Monochord.

Spinne. Daß man aus dem Verhalten, den Bswegun»gen und Arbeiten der Spinnen, auf die Veränderungder Witterung schließen könne, hat schon Plinius (dl. XI. 28.) gewußt. In Deutschland hat schonBarthvl. Scultetus in seiner zu Görlitz 1588 er-schienenen Ewigwahrenden Practica, von Wetter-beobachtungen aus dem Benehmen der Spinnen, gehan-delt, und im Jahre 1790 hat ein Franzose, Qua tee-rn ere Disjonval, seine Bemerkungen über diesenGegenstand bekannt gemacht, und »795 eins vollständi-ge Aranevlogie geliefert, welche nach der zweytenAusgabe übersetzt, unter dem Titel: Araneologie,

- oder Naturgeschichte der Spinnen rc. 1798 zuFrankfurt am Main herausgekommen ist.

Spinnen. Die Erfindung, Wolle oder Flachs zu spin-nen, erstreckt sich in das höchste Alterthum. Die Egyp-ter wollen diese Kunst von der Isis gelernt haben; dieEhineser geben die Ehre der Erfindung der KaiserinGemahlin des Vao; die .Lydier der Ärachne; dieGriechen der Minerva; die Peruvianer der Ma-ma, oella, Gemahlin des Manco-capac, ihres ersten Be-herrschers. Tobias Weib ernährte ihren Mann mitSpinnen. (Tob. 2, ry.) Sprüchw. Salem. 21, rg.wird des Spinnrockens und der Spindel gedacht. Undbeim Homer macht Mandra, die Gemahlin des Königs