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Vierter Band.
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Sprachorgane

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scher Sprache herausgekommenen Werke beschrieben.Wolfgang v. Krmpelrn Mechanismus der menschli»chen Sprache, nebst einer Beschreibung seiner sprechen-den Maschine. Wien 17H1. Vollbeding Archiv.Suppl. 271. Lichtenberg Mag. IU. 2. S. 1L3.VUl. r. S. 84.

Sprachorgane. Placentinus (geb. iZ6r oder 62,gest. als Pros. zu Padua hat zuerst Anatomie

und Zootomie mit einander zu vereinigen, und zur gr,nauern Kenntniß der Sprachorgane anzuwenden ge,wußt. Mensel Leitf. III. 1267. f. s. Zootomie.

Sprachorgel soll 1797 in Poitou erfunden seyn, dieaus so viel Tasten besteht, als das Alphabets» Buchsta-ben hat. Die Vokale werden durch die halben Töneausgedrückt. Durch ihre Berührung soll man sich aufeine gute Art verständlich machen können. Ich weißnicht', ob die Erfindung wirklich bewährt befunden sey.Oberdeutsche allg. Lit. Zeit. XLV. d, 11. August1797 .

Sprachrohr. Die Erfindung desselben gehört dem XVil.Jahrhundert. Um diese Erfindung haben in neuern Zei,len der Engländer Samuel Morland , und Kir«cher gestritten. Morland gab 1672 eine besondereBeschreibung heraus, nachdem er schon das Jahr vorherVersuche darüber angestellt hatte. Als die Nachricht vondieser Erfindung sich über Europa -'verbreitete, behaupteteKir cher, er habe, vor Morland, Sprachrohre verfer-tigt, und berief sich auf seine altern Schriften-, undaus die Zeugnisse anderer Schriftsteller. So nahe abnauch Kircher der Erfindung deS Sprachrohrs gewesenist, so scheint doch aus seinen eignen Schriften nichterweißlich, daß er solches eher, als Morland, an-gegeben, und versucht habe; und wenn man alles das,