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Vierter Band.
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relianuS in Egypten zum Kaiser auswarf. Beck-mann Erf. IV. 78.

Statik (Lehre vom Gleichgewichte der festen Körper).Die statische Theorie der Maschinen ward unter denGriechen von Archimedes bearbeitet, der die Lehrevom Schwerpunkte abhandelte, und das Gesetz desHebels erwies. Heron von Alexandrien brachte alleRüstzeug« auf dies Gesetz des Hebels zurück. Unter denNeuern ward die Statik der festen Körper schon im XVI.Jahrhundert von Guido Ubaldi 1577, und SimonStevin rZy6 mit vielem Glück behandelt. Vorzüglicherfand der letztere die richtige Theorie der schiefen Ebene»und den Satz vom Gleichgewichte zwischen drey Kräften,der alS ein allgemeiner Grundsatz der ganzen Statik die»nen kann. Descartes (geb. 1598, gest. 1650) führteden Grundsatz ein, daß das Vermögen einer bewegende«Kraft dem Producte der bewegten Masse in ihrer Ge-schwindigkeit gleich sey. Varignon (geb. 1654. gest.1722)'versuchte die ganze Statik aus die Lehre von Zu-sammensetzung und Zerlegung der Kräfte zu gründen.Fast eben so ist die Theorie des Hebels zu gleicher Zeitvon Newton behandelt worden. Doch hat erst Käst»ner 175z einen vollkommnen scharfen Beweis von derTheorie des Hebels gegeben. Scharfsinnige Untersuchn«»gen über diese ersten Gründe der Statik hat man vonLambert, ums Jahr 1770. Gehler. IV. 18z.17z. s. Mechanik.

Statistik, wurde nicht eher, als im XVIII. Jahrhun»dert wissenschaftlich behandelt, und zwar zuerst von denDeutschen . Herrmann Conring, Pros. zu Helm-stedt, machte zuerst 1660 die Statistik zu einer Uni-versität-wissenschaft, und erklärte sie als Anhang zur