Steigbügel
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Politik. —. Mensel Leitf. II. yy/. f. ck. III. 1204. !
st. — Vollbeding Archiv. Suppl. 275.
Steigbügel. Die Steigbügel leisten einen doppeltenDienst; denn sie erleichtern nicht nur das Aufsteigenaufs Pferd, sondern auch das Reiten selbst, indem stedie Beine des Reiters unterstützen, die ohne sie sehrleiden würden. Bei den Griechen und Römern kömmtnicht die geringste Spur einer Einrichtung zu einer die-ser Absichten vor; und obnerachtet mit der Zeit Mittelzum Aufsteigen erfunden worden, so waren diese nochlange keine Steigbügel, noch keine beständige Unterstü-tzung der Beine. Man trift auch weder bei den Grie-chen. noch bei den Römern ein Wort an, welche-Steigbügel bedeuten könnte. Wahrscheinlich sind jedochdie Steigbügel bald nach Erfindung des Sattels aufge-kommen. Die erste bis jetzt bekannte Erwähnung der-selben ist in des Mauritius Buche von der Kriegs-kunst. Dies Buch wird jetzt allgemein dem Kaiser
' Mauritius zugeschrieben, also in das Ende des VI.Jahrhunderts gesetzt. Im VII. und folgenden Jahr-hunderten wird der Steigbügel öfter gedacht, und aufeiner Tapete aus den XI. Jahrhundert, welche Mont- ^faucon hat in Kupfer steche» lasten, kommen sie anallen Pferden vor. Beckmann Ers. III. 102. * —Vollbeding Archiv. 460.
Steigbügel mit Sporn hat der Engländet Rebdelzu Birmingham 1800 erfunden. — Busch Almanach.
VI. 570.
Steigbügel im Ohre s. Gehör Organe.
Steigbügel hatten. Diese schändliche Anmaßung ha-ben die Päbste früh cxercirt. Hadrian der IV, sonstRicol. BreafSpeare, ein Engländer «von Geburt,der erst bei einem Chorherr» Bedienter gewesen war,