Steinsäge
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tersburg. ökon. Gesellsch. I. 45. — Voll beding Ar-chiv. 462. — Lichtende rg Magaz. IV. 4. S. 40.
Steinsäge. Schon zur Zeit des Salomv (2969) ver-standen die Phönicier und Hebräer die Kunst, köstlicheSteine mit der Säge zu zerschneiden, (r. B. d. Kön.7, y. ff.) Da der Pallast, den MausoluS, derim letzten Jahre der 106. Olympiade starb, zu Halicar-naß in Carien von Ziegelsteinen hatte aufführen, undmit Marmor überziehen lassen, das älteste Marmorge-bäude der Griechen ist, so vermuthet Plinius» (XXXVI.6.) daß die Carier die Kunst verstanden, den Marmorin dünne Tafeln zu sagen. Einige machen auch denByzas, oder Byzes, das Haupt der Einwohnerauf der Insel Naxos , der zur Zeit der Söhne desAstyages regierte, zum Erfinder der Kunst, Marmorzu sägen und pvlirte Tafeln daraus zu machen. (Uni-versallex. IV. 2065) Nach andern soll er aber nur ausMarmor gehauene Ziegeln erfunden haben, womit erden Tempel deS Jupiters bei Pisa deckte. Allgem.Künstleclex. z. Suppl. 1777. S. 229.
Steinschneiden. Siegelgraben. Diese Kunst istschon in dem Zeitalter von der Sündfluth bis Mosebekannt gewesen. Hier kommt Juda's Siegel, dasan einer Schnur hing, und Pharao's Ring oderReichsstegel vor. Schon zu Moses Zeiten verstand mandie Kunst, alle Edelgestrine (nur nicht den Diamant)zu schneiden^ in Gold zu fassen, und Namen nachSteinschneider- und Pettschiermacherkunst hinein zu gra-ben. Von dieser Art waren theils die zwey Steine ausden Sc ulterbändern des hohcnpriestcrlichen Obermantels,in derer jedem 6 Namen eingeschnitren waren, theils die22 Steine im hohenpriesterlichen Gerichtsschmucke, diein 4 Reihen gelegt waren» und wovon jeder Stein den