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Steinmoos
SteinmooS. Dies MooS wächst auf den Hebriben, undin andern Gegenden Schottlands . Durch eine beson-dere Zubereitung eine dunkelrothe Farbe aus demselbenzu erhalten, ist eine Erfindung des Engländers Euth-beard. Nach dem Namen des Erfinders, heißt dieFarbe auch Cuthbeard's-Farbe. — Magaz. all.neuen Erf. II. 304.
Steinmörser, die 15 — aZ Zoll im Fluge weit wa-ren, und zum Werfen der Steinkörbe und Transchee-kugeln, oder hölzerner Körper, mit Handgrenaden an-gefüllt, dienten, sind eine französische Erfindung imXVII. Jahrhundert. Hoyer Geschichte d. Kriegskunst.II. 24.
Steinpapier; Steinpappe. Ein Papier von herDicke von 1 -- 2 Linien» das im Feuer keine Flam-me giebt, derselben lange widersteht, endlich anfängtzu glühen, und zuletzt zu Kohle wird, und zurSicherheit der Gebäude gegen Feuersgefahr, und derSchiff« gegen das Eindringen des Wassers mit Nutzengebraucht werden dürste, ist von dem Admiralitalsme-dicus dr Faxe zu Earlscrona erfunden. Die ersteNachricht davon, so viel mir bekannt, ist in der All-gem. Lit. Zeit. 1736. Nro. 6r. gegeben. Ein mitdiesem Papiere in und auswendig bekleidetes kleines höl-zernes Haus zu Earlscrona hat durch die heftigste Flam.m« der darin angehäuften und angezündeten Materienicht können in Brand gesetzt werden. Auch zu Berlin hat man schon 1786 den Versuch damit gemacht, und«in kleines HauS ganz von Steinpapier gebauet, mitharzigem Holze, Stroh und Schwefel angefüllt, undangesteckt, blieb unversehrt. Das. 1787. Nro. 2. S.IZ. Beckmann Bibl. XVIII. 160. Abhandl. d. Pe-