Band 
Vierter Band.
Seite
174
JPEG-Download
 

r/4

Steinschnitt

Slosch, dem Wetter des Barons Philipp Sloschzu Florenz , welcher es innerhalb mehr, als 40 Jahrengesammelt hatte, dazu gekauft. Außer diesen giebteS noch Kabinette in Wien und Leipzig» auch in Frank-reich und England. Ausführlich ist das hieher gehörigeund die Geschichte der Steinschneiderey überhaupt, beiKrünitz X. 6r. 95. und in den daselbst angeführtenSchriften vorgetragen. Sulzer. II. 305. IV.457. Vollbeding Archiv. 463. s. Diamant,Glasschneiden.

Steinschnitt. (Lithotomie.) Der Araber Abulcasa,oder Alsaharavius im XII. Jahrhundert, wird fürden ersten gehalten, der das Steinschneiden bei Weibs-personen genau beschrieben hat. Fabric. II. 8rs.Peter Franco, ein Chirurgus zu Lausanne , im XVI.Jahrhundert, erfand eine neue Art, den Blasensteinzu schneiden, welche die hoheGeräthschast, oderLsctio krsnconisna genannt wird. Das. III. 547.Joh. de Romanis, ein Chirurgus zu Rom , ausCremona , erfand zuerst die Art, den Blasenstein mitder großen Geräthschaft zu schneiden» Das. 566.Marianus Sanctus, genannt Barolitanus, be-schrieb zuerst seines Lehrers, Joh. de Romanis, Me-thode, den Stein, zu schneiden, die daher auch LsctloLllarisna genannt^wird. Seine Werke sind zusammenzu Venedig 154z in 4. gedruckt worden. Das. 568.Bernstein. IV. 429. Einen Lithotom, mitdem Guerinschen Katheter verbunden, die Steinopera-tion in einer und derselben Zeit, und mit einem einzi-gen Instrumente zu machen, hat Bataille zu Bor-deaux erfunden., Französ. Miscell. XVIII. z.S. 127.. Einen verbesserten Lithotom hat John

Hunter , Wundarzt des St. Georgenhospikals in Lon-