Steinschneiden
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brachte, baß man ihn für den Wiederherstelle» der Stein,schneidekunst in Italien ansähe. Zu gleicher Zeit mitihm lebte zu Mayland Dominico de Eamei, derohne Zweifel den Zunamen von den Eameen bekam,die er schnitt; doch hat er auch tief geschnitten. ImXVI. Jahrhundert zur Zeit des Pabstes Aeo X., wuchsdie neuere Steinschneidekunst an Vollkommenheit, unddies Zeitalter hak viele berühmte Künstler auszuweisen.Im XVII. Jahrhundert hat sich außer M. Paolo Riz»zo zu Venedig kein Italiener in dieser Kunst hervorge»than; aber im XVIII. Jahrhundert haben sich mehreredarin berühmt gemacht. — Nach den italienischen ge-bührt den deutschen Steinschneidern der nächste Rang,doch sind die meisten im erhabenen Schnitte giückli-cher, als im tiefen. — Der älteste, namentlichbekannte, ist Daniel Engelhard, ein nürnbergischerSteinschneider, der 1552 starb. — Der geschicktesteunter allen deutschen Steinschneidern, die Ehre der Na-tion in Ansehung dieser Kunst, war Lorenz Natter ,geb. zu Niberach 1705. — Auch in Frankreich undEngland bat eS berühmte Künstler gegeben. — Daswichtigste Kabinet in Italien ist zu Florenz in dergroßherzoglichen Gallerie angelegt. Nach einigen soll eSaus Zooo, nach andern nur aus.r300 Stücken beste-hen. — Unter allen Sammlung«^ geschnittener Steineist keine so wichtig, als die Königl. Preußische,welche seit 1771 in einem der beiden Tempel, nahe beidem neuem Palais in Sans-souci, aufbehalten wird.Der allere Theil derselben ist vom Kuhrfürsten Fried-rich Wilhelm dem Großen, und König Friedrich I. gesammelt worden. Den neuern und größten, aus3'§>44 Stücken bestehenden Theil, hat Friedrich derGroße für zo.oqs Thaler von dem Baron Muzell-