Sternkarten, Himmelskarten
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hingegen, der sich um Verfertigung der Himmelsglobensehr verdient gemacht hat, suchte 16Z7 statt der gewöhn-lichen Bilder, die Wapen großer Herren an denHimmel zu bringen. Da man aber doch die Bilder derAlten kennen lernen muß, so haben alle diese Vorschla-ge weiter keinen Beifall gefunden. — Gehler. IV.iyl. Fischer. IV. 8>2.
Sterndeutekunst s. Astrologie.
Sternkarten, Himmelskarten. Die Theorie derPlanisphare ist schon von Ptolomäu.s bearbeitet. Dieältesten Verferkiger'der Landkarten (s. diese.) Ortelius ,Sebastian Müller u. a. haben schon Abbildungender Gestirne aus Plahisphäre gebracht. Richtigere aberhaben Habrecht 1628, Bartsch 1Ü84, Harrisa6yo geliefert. Unter den Vorstellungen einzelner Stern-bilder zeichnet sich Bayers Arbeit von 1603 aus. He-vel hat 1690 einen Himmelsatlas auf 54 Platten ge-liefert. Die besten und vollständigsten Himmelskartensind die von Flamstead, die nach seinem Tode auf28 Bogen 1729 herauskamen, Doppelmayr gab1742 einen astronomischen Atlas von 30 Karton heraus,wovon ao eigentliche Sternkarten sind. Vaugondygab 1764 Planisphäre heraus, die auf 2 große» Blat-tern die erhabene Seite des Himmels vorstellten. DesP. Chrysologue de Gy Planisphare von 1778, stelltebensals die erhabene Seite des Himmels vor. Funkhat die Vaugondischen Karten umgekehrt, und die hohleSeite dargestellt. Bode hat 1786 auf einer einzigen,23 rheinl. Zoll im Durchmesser haltenden Scheibe, einensteceographischen Entwurf der hohlen Himmelskugel von»Nordpole, bis zum 38. Grad südlicher Abweichung,mit mehr als 3000 Sternen darstellt. Besondere Kar-ten über die Sterne des Thierkreises haben Sener in