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Vierter Band.
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Syllogistik

Syllogistik. AuS dem berühmten Buche Pe-kim, wel»ches der Ekinese Fohi, den einige in das 29505» Jahrvor Chr. Geb. setzen, haben manche die Syllogistik ma-chen wollen, weil es die 64 möglichen Versetzungen dersyllogistischen Buchstaben vorstellen soll. Aristote­ les hat die Lehre von den Syllogismen zuerst ordentlichund deutlich vorgetragen. Epikur ließ in seinerVernunftlehre die Syllogistik weg, «eil er sie nicht vonentschiedenem Nutzen für den richtigen Gebrauch des Ver-standes hielt. Die Erfindung der vierten syllo-gistischen Figur, die daher Oalsuica genannt wird,wird dem Galenus zugeschrieben, ob sich gleich inseinem noch vorhandenen Schriften nichts davon findet. Von der Logik des Nicephorus Blemmydaß istder Artikel Eselsbrücke nachzusehen. Im JahreIZ43 gab Petrus Ramus seine Institution es äialsoticas zu Paris zum ersten Male heraus, worin er un-ter andern auch die Lehre von den Syllogismen ab-handelte.. Claudius Bcttus wollte im XVI.Jahrhunderte aus den vier Buchstaben L> I O, 64mögliche syllogistische Arten erfinden; und Petr.Mosner hat 1046 Z76 Mostos sMoßistioos geometrischdewonstrirt. Fabric. I. 362. II. 160. 170. 184.Zis. 976. III. 317. 319. 1004.

Symbolum, Leibspruch, Denkspruch, Wahl-spruch. Der Gebrauch, daß sowohl Gelehrte, alsUngelehrte, sich einen solchen Wahlspruch ausersehen ha-ben, um sich dabei einer gewissen Pflicht, eines ge-wissen Vorsatzes, oder einer gewissen Begebenheit zu er-innern, ist sehr alt. Eine Sammlung solcher Wahl-sprüche von mehrern Gelehrten, bis ins XVI. Jahrhun-brrt zurück, findet man bei Krünitz I-LXI. 43z. ss.

Sympathetische Dintr. s. Dinte.