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Vierter Band.
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Sümpfe

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erst 177z gesehen zu habe». Gehler. IV. 267.Fischer. IV. 890.

Sümpfe, durch vom Dampf getriebene Pumpmaschinenauszutrocknen, hat man in Holland seit »8oi bemerk«stelliget. Oekon. Hefte, 1802. Sept. 286.

Sumphoneia, ein BlaSinstrument bei den Hebräern»welches eine Art Sackpfeife^ gewesen seyn soll. Essoll aus zwey Pfeifen bestanden haben, welche in einenledernen Sack gesteckt wurden, daß sie auf beiden Sei«ten oben und unten, gleich weit hervorstanden. Wennin den obern Theil der Pfeife hineingeblasen wurde, soschwoll der Sack von der hineingeblasenen Luft auf, undtheilte sodann durch den Druck dem untern Theile derPfeife, nach und nach, gleichsam wie ein Blasebalg,seine Luft mit. Es wurde mit den Fingern gespielt,aus eben die Art, wie andere mit Löchern versehenePfeifen gespielt werden. Forkel Gesch. der Musik.I. iz6. s. Sackpfeife.

Suovetaurilien, gewisse Sühn- oder Reinigungsopfer,die nach geendigtem Census, dargebracht wurden» unddaher den Namen haben, weil ein solches Opfer auseinem Schweine, einem Schafe, und einem Och-sen bestand, welche um die ganze Versammlung geführtund dann geschlachtet wurden. Diese Suovetaurilienhat ServiuS TulliuS zu Rom angefangen. Fa-brik. II. 70. Funke neues Realschullex. V.478 -

Supernaculum s. Nagelprobe.

Suspensatorium, aus elastischem Harze, bei Krank »heilen der Hoden, hat Knackstrdt erfunden. BuschAlman. II. LZ7>

Süß erde s. Beryllerde.

Swicent, woher der Name s. Taback.