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Vierter Band.
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Talisman»

Talisman«. Der Aberglaube an dergleichen Fraßen istsehr alt. Schon Basilides » ein Schüler des Me««ander, im II. Jahrhundert, brauchte allerhand An«hängsel oder Talismanns gegen Krankheiten. Fa-bric. II. 378- Uebrigens ist zu bemerken, daß auchbei den Türken die Studenten» wenn sie 2c> Bücherauswendig gelernt, worunter 4 in der Grammatik ihrerMuttersprache, 4 im Syntax, 4 in der DialektikIMantic), 6 in der Rhetorik und Philosophie (Ke-ll am). alsdann Talismanns oder TanerS manns,oder Magister der freyen Künste, heißen. Das. III.1027.

Talkerde s. Bittersalzerde.

Talmud . Der erste ist im II. Jahrhundert entstanden.Rabbi Juda Hakkadosch, von Sephoris in Galiläa,der unter dem Kaiser AntoninuS Pius lebte (gest. nach190 ) sammelte die Traditionen und Meinungen der al-len Rabbinen, brachte sie in ein System und verfer-tigte so die Misch nah, (das zweyte Gesetz) oder denHaupttheil des Talmuds, unter dem Titel: SepherMischnajoth, d. i. Sammlung der fortgepflanztenLehren. R. Jochanan, Schüler des vorigen, Rec-tor der Schule in Palästina (gest. 279), trug, nebstzwey andern Rabbinen, das. was ihnen ihre Lehrermündlich vorgetragen, und dictirt hatten, ebenfalls zu-sammen, und hieraus entstand die. aus 4 Theilen be-stehende Gemarah, oder der Commentar über dieMisch nah (um 230). Beide machen den jerusale-wischen Talmud aus, welcher deswegen so beißt,weil er für die Schulen in Palästina, wo Jerusalem die Hauptstadt war, verfertigt wurde. Der Talmudist auf alle Fälle ein merkwürdiges Buch, da ein soaltes, so großes, und in so viele Länder zerstreuekcs