Taktmcsser 2iz
kunst, und also auch, den so wichtigen Theil derselben,dir Taktik. Es kann über diesen, hier nur zu beruh»ren gewesenen, weit umfassenden Gegenstand nichts wei-ter gesagt werden. Nur das glaube ich nicht unange-führt lassen zu dürfen, daß Friedrich der Große ,der Held, der Gesetzgeber, der Geschichtschreiber, derDichter, der Philosoph, der erste war, der nach ei-nem langen Zeitraum sein Heer in den künstlichenFestungen, Entwickelungen und Bewegungen der grie-chischen Taktik, welche man seit Erschaffung des Feuer-gewehrs als entbehrlich vernachlässigt hatte, übte, undsich zu seinem Gebrauche ein eignes System der Kunstder Feldschlachtrn erschuf, welches ihn unüberwindlichMachte. — Ich verweise hierbei auf folgende Schriften:Sammlung aller Kriegsschriftsteller der Griechen, sowohlstratcgekischen als taktischen Inhalts; a. d. Griechischen,von Baumgärtner. Manheim 1779. gr. 4. —Le Blond Versuch über die Lagerkunst, a. d. Franzö-sischen, m. K. Colmar 1767. 8. — von KeralioUntersuchungen über die ersten und allgemeinen Grund,sähe der Taktik. Breslau 1771. gr. 4. — Dü Vairneue Verfassung des Kriegswesens, nebst einer neuenStellungskunst, a. d. Französ. mit Plans, s Theile.Danzig 1775. zr. 8. — v. Guibert Vers. über dieTaktik, a. d. Französischen äbrrs. 2 Theile, m. K.Dresden 1775. gr. 8. — Vollbeding Archiv. 476.
Taktmesser. Ein neues Chronometer, oder, einen mu-sikalischen Taktmesser, hat A. H. Wenk in Gokha i8orerfunden. — Busch Almanach. IU. 478.
Talglampe» eine neue Art, welche nur gerade so vielZufluß annimmt, als sie für dir Flamme braucht, hatder Engländer Boswell erfunden. — Magaz. all.neuen Erf, V. 306. 34».