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darin übereil», daß die Tanzkunst ein Hauptbestandtheilder Erziehung seyn müsse. Die Arkadier wurden bisins zoste Jahr auf öffentliche Veranstaltung und Kostendarin unterrichtet, und sie mußten alle Jahre an einemgewissen Tage eine Probe ihrer erlangten Gesckicklichkeitaus dem Theater ablegen. - Die Tbessalier schätztendie Tanzkunst so hoch, daß sie ihre Vorsteher und Heer»führer Vortanzer nannten. — Die Jonier, unddie Einwohner des Pontus kannten kein größeres Vcr»gnügen als das Tanzen. Sie konnten Tagelang denTänzern zusehen, die aus den Vornehmsten und Edel-sten des Volks bestanden, und auf ihre Kunst so stolz,als aus die Ehrenämter waren, die sie bekleideten. —Plato theilte die Tänze in 2 Elasten ab, in Orche -stik, und Palastrik. Jene Art war sanft, undwurde bei Hochzeiten, Gastmahlen und beim Gottes-dienste gebraucht; diese hingegen heftig, und war aufder Schaubühne rc. gebräuchlich. — Der Tanz der Sa-lier war blos «in sigurirter Tanz, deren Erfinder Ar-ras Salius seyn soll. — Den Wassertanz lehr-ten die Carier zuerst. — Beim Homer sind« manden kybistischen Tanz. Außerdem gab es noch meh-rere Tanzarten, dieKleophant, Lhebanus, Ar-sch iluS, u. a. erfanden. — Den fi zurieten Tanzsoll TheseuS in Attica erfunden haben. — Für denErfinder des künstlichen Tanzes, womit Lustbarkeitenund Feste verschönert wurden, halten dre Griechen denEomus, oder Lerpsicomus. — Bieth Encyklop.d. Leibesüb. I. 76. — Höh heim er Vers üb. d. Er-zieh. d. Griechen. I. 241. Goguet. I. 352. III.»76. 267. Fabric. 1 . 242. II. gzr. III. r)6o. s.Funke neues Rraischullex. V. 4z. Vollbediug Ar-chiv. 481. ff.