Tapeteripapier
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Thaten Wilhelms des Eroberers, entweder vo« dessenGemahlin, oder doch unter deren Aufsicht gestickt. —Beckm. Erf. IV. gis. — Einen neuen Stoff zu Ta-peten haben die Franzosen Chenavard und Margue-nin vor i8oz erfunden. — Marguenin hat ein neuesTapetenpapier erfunden, das dem Atlas und dem Sil-ber ähnlich ist. — Busch Almanach. VM. gor. —Taperen von Stroh hat der Kaufmann Ge. ErnstKürsten in Orlamündr erfunden. — Jvurn. s. Fa-brik. 1802. Nov. 426. — Fricker und Clarke inNew Landstrcet haben statt der Papiertapeten, Tapetenaus Flockwolle erfunden. — Doch ist die Sacheselbst nicht ganz neu. — Morgenblatt für gebild.Stande. >807. Ni 8- S. 31.
Tapetenpapi er. Die Erfindung desselben eignen sich dieEngländer zu; die Franzosen hingegen machen den Fran-tzvis, einen Scheibenmacher zu Reuen, zum Erfinder,Der die ersten Tapeten von dieser Art 1620 verfertigthaben soll. — Bolhbeding Arcliiv. 483.
Tarantel biß. Der erste in der Cur wider dir Taran»lelbisse, soll Epiphanias FerdinanduS gewesenseyn. — Fabric. III. 1086.
Tarantella -Musik s. Tanzkrankheit.
Turantismu« s. Tanzkrankheit.
Tarokkarten. Sind bereits bei den alten Egyptern ge-bräuchlich gewesen. Aber das Tarokspiel mit seiner dop-pelten Art von Figuren und Bildern ist allem Ansehen«ach, nicht in einer, sondern in verschiedenen Zeital-lern und von verschiedenen Völkern zusammengesetzt wor,den, und die Erfindung der Bilder fällt ohne Zweifelin eine uns viel nähere Zeit. Die Portugiesen machensich zu Erfindern des Tarok, und der Name Taroccosoll dem Andenken eines berühmten Spielers gewidmet