Thermometer
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meinem Wasser, mit Scheidewasser vermischt, damit eSnicbt so bald gefriere, und etwas mit Scheidewafferausgelößtes Messing gab diesem Liquor eine grüne Far-be. Im florenti nischen Thermometer, dessenE-sindung den Mitgliedern der Academie del Cimento zuFlorenz um die Mitte des XVII. Jahrhunderts zugeschrie-ben wird, werden Veränderungen der Warme, durchAusdehnungen des Weingeists angegeben. Gegen dasEnde desselben Jahrhunderts, und zwar um 1694, thatRenaldini, Professor zu Padua , den ersten Vorschlag,dem florentinischen Thermometer bestimmte Grade zugeben. Dem Danziger Künstler Daniel GabrielFahrenheit aber, gehört das Verdienst, um 1714 dieersten genau übereinstimmenden Thermometer gemacht zuhaben. Er sing auch bald an, seine Thermometer,statt deS Weingeistes mit Quecksilber zu füllen, wrl-chen Vorschlag schon Halley l6go gethan hatte. Dienoch jetzt gewöhnliche Fahrenheitsche Skale, diedem Thermometer zuerst eine bestimmte und allgemeinverständliche Sprache gab, wonach der Punkt der na-türlichen Gefrierung des Wassers 32, und der des sie-denden Wassers sr2 ist, rührt von ihm her. Um ebendie Zeit, da die Fahrenheilschen Thermometer bekannterwurden, gab Reaumur eine neue Einrichtung deSWeingeistthermometers an, welches mit großemBeifall aufgenommen wurde. Sein Thermometer er-streckt sich bis auf den Losten Grad über 0. Der LosteGrad ist der Punkt der größten Hitze, den der verdünnteWeingeist im siedenden Wasser anzunehmen fähig war,und 0 ist der Punkt des gefrierenden Wassers. Mar-tine (>740), Desaguiiers (1744). Muscken-bcoek (1751), Haubold (1771), und insonderheitde Lüc habe» an diesem Werkzeuge wichtige Mängrl