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Vierter Band.
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Tischtuch

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Die viereckigen Tische hatten bald z, bald 4 Füße.Die runden hatten Meistens nur einen. (Moriopo6ia.)Tafeldecken fanden auch bei den Römern in den älternZeiten nicht statt, sondern man wischte den Tisch, nachjedem Gerickte. mit einem Schwämme oder grobem Tu-che ab. (Mactial. XIV. 44. Horat. 8st. II. z,11.) So wie überhaupt die Römer die Griechen imLuxus weit übertrafen, so waren auch ihre Tische weitkostbarer. Ein Tisch des Cicero und GalluS Asi-nius, soll nach Plinius (H. IV. 25, ,Z.) für zo 000Thaler, nach unserm Gelde, verkauft seyn. Uebri-gens hoben sich die Alten der Tische fast zu weiter nichts,als um daran zu speisen, bedient. Man schrieb cheder,noch studierte mdn an denselben. Ersteres geschahe, wieaus Galen erhellet, immer auf der Hüfte, letzteresaus dem Sopha liegend. Wenn daher Horaz sagenwill: ich studierte; so heißt es: ich legte mich aufdas Sopha, Isctulus ins excspit. (Sät. I. 4 izz.)Auf Reliefs und geschnittenen Seinen hat daher derPhilosoph und Dichter die Rolle blos in der Hand, wieauf einem Tische liegend.. - Adams römisch. Alterth.796. 808. Pott Archaol. II. 667. Funkeneues Realschullex. III. 6zü. Vollbeding Archiv.Suppl. 28Z. Einen beweglichen Lisch für Kupfer-stecher, hat der Abt Joseph Longhi von Monza er-funden. Geißler Beschr. d. neuest. Jnstlum. IX.

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Tisch lieb er s> Scolien.

Tischtuch. In den ältesten Zeiten hatte man gar keineTischtücher, (s. Tisch.) Unter den Kaisern hießen dieTischgedecke IVlantilis. Sie waren gewöhnlich vonLinnen. Der Kaiser Alexander SeoeruS harte wei-ße Tasellücher, die rund herum mit einem schmalen