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Vierter Band.
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Torfbohrer

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tiyo, IIYI, 1201 und 1210 vor. lurböiia für Torf,-Nior findet sich schon 1259 lurbgßiuwi heißt schon ineinem Diplom Königs Philipp des Schönen v"on «zogdas R,cht Torf zu graben. Sogar findet sich da-Wort Mor in einer Schrift von 1246 Nach den Er»Zahlungen der Isländer soll Einar, Graf über dir or-kadislAn Inseln, in der Mitte des IX. Jahrhundert-,den Torf daselbst entdeckt haben. In Schweden ist derTorf erst in neuern Zeiten durch Seefahrer bekannt ge-worden, und zwar zuerst in der LandhauptmannschastHalland. In Deutschland soll man schon, und zwarauf den Freybergi-chen Hütten, ums Jahr 1560 mitverkohltem Torfe gefeuert, jedoch die Unternehmungenkeinen Fortgang gehabt haben. - Die Verkohlung, welchejetzt am Brocken, in Böhmen , Schlesien und Ober»sachsen getrieben wird, ist, so viel man weiß, vondem bekannten Job. Joach. Becher, vielleicht um-Jahr i66y vorgeschlagen und versucht worden.Beckm. Erf. II. 186. 4. IV. zyz. Vollbed.Archiv. 495. Suppl. 287.

Torfbohrer. Einen Torfbvhrer, zum Austrocknen sum,pfigsr Ländereyen, hat Thomas Eccleston in Eng,land erfunden. Magaz. all. neuen Erf. 111 .342.

Lvricellische Leere und Röhre s. Barometer.

Tortur. Ist eigentlich griechischen Ursprungs. Von denGriechen kam sie auf die Römer, und von diesen auchallmahlig nach Deutschland . Es ist ein Irrthum, wennman glaubt, daß sie von den Hebräern herrühre. Spu«ren davon finden sich im Salisch-n .Gesetze, (s. dieses.) Vorzüglich machte man bei Sklaven, seltener beyFreygebornen, von der Tortur Gebrauch, außer beisehr erheblichen Verbrechen; doch finden sich auch Bei^IV. 17