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Vierter Band.
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Trauergeläute

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an, ging wahrend der Trauerzeit nicht öffentlich aus rc.Wittwen trugen Wiltwenkleider. In HiobS Gegendund Zeitalter waren Trauernde schwarz bekleidet. Wielange die Trauer bei den Morgenländern dauerte, weißman nicht In Egypten und Arabien muß es zu Mo-ses Zeit Mode gewesen seyn, bei der Trauer über einenTodten siH Einschnitte in die Haut des Leibes zu ma-chen. und eine Inschrift sich einzubrennen, weil Mo,ses den Jsraeliten diese Mode verboten hat. DerTrauer wird gedacht 1. B. Mos. sz z. 37. Z4. zZ,Z. 14. Gatterer. I. 62. Goguet. I. Z46»Trauergeläute. Wie früh man angefangen habe, sichder Glocken zum Behufe der Leichen zu bedienen» laßt'sich nicht sagen, da selbst das Daseyn der Äirchenglo-cken überhaupt erst im VII. Jahrhunderte als unbeszweifelt angenommen werden kann. (s. Glocke.) Indiesem Zeitalter aber gebrauchte man das Glockenläuten> als Signal , um einen geschehenen Todesfall kund zu^mskchen, damit diejenigen, die es hörten, der abgeschie-»en Seele mit Gebet und Fürsprache bei Golf zu Stat-ten kommen wogten. Dies ist auch bis auf den heu-, tigen Tag eine von den Absichten dieses Trauergeläutesin der katholischen Kirche geblieben. Damit aber dasWölk wenigstens überhaupt wisse, ob eS für einen Layen,oder Geistlichen, für einen Mann, oder Frau zu bittenhabe, so wurde frühzeitig für diesen Unterschied gesorgt.Nach DurantuS, einem Schriftsteller des XIII. Jahr-hunderts, der 1236 Bischof zu Wende war, und 1296zu Rom starb, wurde für eine weibliche Leiche zweyMal» für eine männ^che aber z Mal geläutet. Starbein Geistlicher, so ward so viel Mal gelautet, alser Orden hatte, -und zuletzt mit allen Glocken zusrm,mengeschlagen. Wie ferner Anfangs, wegen deS ge-