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Vierter Band.
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Uhren-Stoßwerk

mit Verwunderung lesen muß, Hut der K. Pr. Hof-lsckirer Knecht zu Berlin erfunden. Das. r8oz,April. 329. Dies mag über einen Gegenstand, wo-bei die Erfindungen säst ins Unendliche gehen, hier g«.nug seyn.

Uhren-Stoßwerk. Eine neue Art von Stoßwerk fürUhren» das von der bewegenden Kraft, und der Un-gleichheit des Räderwerks ganz unabhängig ist, hat einpariler Uhrmacher, Louis Breguet erfunden.v. Zach allg. geogr. Ephemeriden. ,798. August. 178,

Uhrgläser, womit die Zieferbläkter der Taschenuhrenbedeckt werden, wurden ehemals allein in England ge-wacht; seil mehrern Jahren aber verfertigt man sie auchin Paris, Böhmen und Deutschland . Es ist eine Ar-beit der Weiber, welche die Gläser mit einem glühen-den Eisen aus gläsernen Kugeln und Halbkugeln schnei-den und alsdann mit einer stumpfen Scheert die spitzi,gen Ecken wegnehmen. Beckm. Technol. 428.

Uhrmacher-Innung. Nach dem Jahre r 500 fing manin Deutschland an, au- der Ukrmacherkunst eine eignePro efsion zu machen. In England brachte im Jahrelüzi Carl I. die Uhrmacher in eine Innung.Beckwann Erf. I. 317. II. 46Z. Poppr Uhr-mackerk. 374. f.

Uhrmacherkunst. Hat sich nach und nach in den vor-züglichsten Staaten EuropenS immer weiter ausgebreitet,namentlich in England, Frankreich , Deusch»land und der Sch weit;, wo in der ersten Hälfte desXVIU. Jahrhunderts große -Fabriken angelegt wurden.Auch die Cdineser haben Uhren aus Europa erhalten.Besonders kam die Ubrmacherkunst in der Schwcitz ineinen bewundernswürdigen blühenden Zustand. Der ersteStiller der Uhrmacherkunst in den Gebirgen war Dan.