Ultramarin
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Joh. Richard, genannt Bressek, der 1665 zuSagne geboren war. Mehrere Jahre hindurch war erder einzige Udrmacher in den Gebirgen. Im Anfange desXVIII. Jahrhunderts verließ er Sagne und setzte sich zuLoc'i-, wo er 174, starb. Seine fünf Söhne legtenden Grund zu einer Fabrik, die so blühend w.urde, daßin einem Zeitraum von ro Jahren jährlich zu Locleund Chaux de Fond gegen 40.000 goldne und silber-ne Taschenuhren verfertigt wurden. In dem KirchspieleLocle allein, waren 1764 zzr Uhrmacher. In denbeiden Fürstenthüwern Neuen bürg und Vallenginwaren im Jahre 1781, 2177 Uhrmacher, im I. r8«raber deren 3648- In Gens war ums Jahr 1562 einegewöhnliche Taschenuhr eine Seltenheit. Im I. 1748betrug die Anzahl Meister der Uhrmacherkunst 550, imJahre 1760 waren deren über 800. In den neuestenZeiten leben in Gens überhaupt 6000 Personen vvmUhrmachen, In der Folg« sind auch in England. Frank-reich, Schweden und Deutschland Uhrfabriken angelegt,worin dergleichen Werkzeuge in Menge verfertigt, undvon da, auf alle Theile der Erde verschickt werden. —Poppe Uhrmacherk. Z75. — 39z. — Vvllbed. Ar-chiv. Suppl. 298.
Ultramarin. Ein sehr feines blaues Pulver, welchesdie selreue Eigenschaft hat, daß es weder an der Luft,noch im mäßigen Feuer verschießt, oder sich entfärbt,wird aus den blauen Stücken des Lazursteins (s. die»sen.) gemacht, indem diese so genau als möglich von denanders gefärbten Theilen, die eingemischt sind, geschie«den, und pulvensirt werden. Mancherley Umstände,die unter dem Artikel Lazurstein angeführt sind. ma,chen diese Farbe sehr kostbar. Zu Paris kostete 176zdie Unze 96 Livres. Obgleich die Allen den Lazurstein