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Vierter Band.
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Vieharzneykunst

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Herrn» nennen, der 159g seine Anatomie des Pferdesschrieb, und damit jn der Geschichte der VieharzneykunstEpocke machte. Früher harten schon, und zwar Joh.Nuellius »530, Laur. Rufius 1531 u. a. überdiesen Gegenstand geschrieben. Aber Ruins brach ei.gentlich die Bahn zum weitem Fortschreiten, und beiallen Unvollkommenheilen, die sein Werk hat, ist esdoch in Betracht der Zeiten, worin «r schrieb, erheb,kich zu nennen. Man kann diesen Abschnitt in derGeschichte der Viebarzneykunst bis auf den EngländerSnape und den Franzosen Jacob von Solcysel(geb. 1617. gest. 1680 ) setzen. Jn Deutschland warGeorg Simon Winter von Adlersflügel , der2678 seinen wohlcrfahrnen Roßarzt schrieb, im.wer nur noch ein sehr mittelmäßiger Pferdearzr in dieserPeriode. Bom Ende des XVII. bis zur Mitte desXVIII. Jahrhunderts bat es keinen, auch nur einiger-maßen wichtigen Schriftsteller in diesem Fache gegeben,ob sich gleich hin und wieder Aerzte damit beschäftigthaben. Valentin Trichter ist mit seinem 1715 zuFrankfurt in 2 Bänden herausgegebenen neu auserle-senen Pferdebuche, noch immer in dieser Periodeder beste Schriftsteller über die Pferdearzneykunst. DerKönigl. französische Stallmeister Bourgelat, der um1750 klsnaens ä'Hixx>is.tri9uss schrieb, und von Zeitzu Zeit mehrere andere Schritten über die Viehaizney-kunst herausgab, sängt billig in der Geschickte der Kunsteine neue Periode an- Ihn übertrafen jedoch nachherla Fosse der jüngere, Vitet u. a. m. Jn Deuisch-land war Herr von-Sind, von dessen Werken schon0767 und 1768 die zw.yte Auflage erschien, zu seinerZeit der erste und beste deutsche Vieharzt. Nachder istdknn frrylich diejr Kunst von Zeit zu Zeit,, durch die