Band 
Vierter Band.
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312
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Violine

Nachricht, hje iK davon habe finden können, vom Jahre1472. wo Vignetten in dem deutschen Buche BeUal,welches Günther Zeiner in diesem Jahre zu Nürn-berg druckte, befindlich sind. v> Murr Journ. II.145. Funke neues Realsckullex. I. 418.

Violine s. Geige. Einige, der heutigen Violine ähnli-che Instrument», waren schon zu Zeiten Alfreds K.von England, im IX. Jahrhundert, unter dem Na-men Citela und Crwth (crot-r) üblich. Des letzter»erwähnt schon Venantius FortunatuS , ein italie-nischer Gelehrter des VI. Jahrhunderts, alS eines brit.tischen Instruments, das auch unter den Walliser »sehr gebräuchlich, aber schon vor so Jahren seinem Un,tcrgange nahe gewesen seyn soll, weil nur noch «ineeinzige Person im ganzen Fürstenthume es damals spie-len konnte. Es hat ü Saiten, davon 2 außer demGriffbrette liegen, und von dem Daumen berührt werden.Der Steg desselben ist platt, so daß alle ü Saiten miteinem Strich bewegt werden. Dies Instrument ist ineben dem Zeitalter auch in Frankreich und Deutschland unter dem,Namen Rote, kota, bekannt gewesen.Forkel Gelch. d> Mus. II. 204. Verbesserungenbei der Violine, in Rücksicht der Stimmung, hatJodnAntes zu Fulneck, bei Leeds angebracht.Allgew. musik. Zeit. 1806. Jul. N 42. Einerinne Ausmessung und Ausarbeitung der Violine batderEoncertmeister Ernst in Gvtha erfunden. Journ.für Kabr. rgoo Jun. 522.

Viper. Deren medicinischer Gebrauch soll zuerst in Pa>tu-> aufgekommen seyn. Joh, Heinr. Schulze (geb.1687, gest. als Pros. der Arzneyk- rc. zu Halle 1744.)hat eine besondere Abhandlung über diesen Gegenstandgeschrieben; ihm nach hat Lucretia , Herzogin von