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Vierter Band.
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Viperngift ZiZ

Ferrara, diesen Gebrauch zuerst gezeigt. Fabric.III. 289.

Viperngift. Vor Franz Redi (geb. 1626, gest.1697.) wußte man noch nickt, worin das Viperngiftbesteht. Dieser entdeckte zuerst die Feuchtigkeit, welcheden Vipernbiß giftig macht. Felix Fontana, Leib-arzt des Großhcrzogs von Toscana , hat zuerst entdeckt,daß das Viperngift eine gummigte Substanz sey undhat zuerst diesen Gegenstand im Jahre 1765 vollständigabgehandelt. Fontäne Abhandl. üb. das Viperngift.Berlin 1787. Redi hat 1664 Bemerkungen über dieVipern geschrieben.

Visirstab s. Caliberstab.

Vitriol, Ursprung dieses Namens s. Alaun.

-, weißer, ist vor der Mitte des.XVI. Jahrhunderts

gar nickt bekannt gewesen, und am Rammelsberge zu-erst gemacht worden. Die Erfindung ist dem HerzogJulius von Braunschweig zugeschrieben, und ins I.1570 gesetzt. B.eckm. Erf, III. Z94.

Vitriol! ager» «in fast unerschöpfliches» hat der Pros.Weber zu Jngolstadt bei Ossingen , unterhalb GünS-burg, am rechten Ufer der Donau entdeckt. Journ.für Fabr. 1800. Jul. 7z.

Bitriolnaphthe. (Bitrioläther, Nsxfttlm vitrioli.)Diese Naphthe ist schon lange bekannt, und hat sich viSauf diese Stunde in ihrem Werthe erhalten. Vale-rius Cordus (geb. 1515, gest. 1544 ) hat ihre Be-reitung zuerst beschrieben, doch wurde sie erst durch Fro-den iu"s-r 750 mehr bekannt, daher auch wohl dir Be-nennung: Yorker Iftoksnii. Gesenius Handd. Z52.ß. siz. Dörifurt. II. Z70.

Vitriolöl. ( Oleurn vitrioli.) Die Bereitung derSchwefelsäure aus Eisenvitriol hat schon Basilrus